Die Mauer muss weg
(Quelle: new-ecology.blogspot.com von APGS-Vorstandsmitglied Kurt Schmid)
Ken Livingstone, ex-Bürgermeister von London gilt als einer der bedeutendsten Förderer des kreativen Londons. Er hat als einer der Ersten die Bedeutung von Kreativität als Wirtschaftsfaktor erkannt und so dem kreativen Boom zu mehr Nachhaltigkeit verholfen. Als Ursache und Antrieb von Kreativität hat er die kulturelle Vielfalt von London erkannt.
Ken Livingstone, ex-Bürgermeister von London gilt als einer der bedeutendsten Förderer des kreativen Londons. Er hat als einer der Ersten die Bedeutung von Kreativität als Wirtschaftsfaktor erkannt und so dem kreativen Boom zu mehr Nachhaltigkeit verholfen. Als Ursache und Antrieb von Kreativität hat er die kulturelle Vielfalt von London erkannt.
„The core of our cultural and social policy for the last eight years has been clear and simple – whatever our origins, whatever we want to do with our lives, whatever music we like or what we want to eat, we are all Londoners. Whatever our backgrounds –old or young, Christian, Hindu, Jew, Muslim, British, Asian, African, male or female, straight or gay – there is a great sense of being Londoners.“ Heute gilt London als kreatives Mekka für eine ganze Reihe von Branchen, die Musikindustrie, die Filmindustrie, die Werbung, die Mode, ja selbst die Gastronomie.
Die Schweiz hat ebenfalls ein gewaltiges Potential an kultureller Vielfalt. Doch es ist nicht gelungen, dieses Potential wirkungsvoll in kreative Energie umzuwandeln und als Wirtschaftsfaktor zu nutzen. Die Schweiz steht für Perfektion, Pünktlichkeit, Sauberkeit, Fleiss, Sorgfalt, Geld. Diese Werte gelten geradezu als Bauplan für unsere Lebens- und Verhaltensweise. Sie bilden die Grundlage für Politik und Erziehung. Im Einklang und in Wechselwirkung damit ist unser Wirtschaftsgebilde entstanden; die Banken, die Maschinenindustrie, Pharmaunternehmen, Uhrenindustrie.
Woher kommt es, dass trotz der besten Talente und guter Voraussetzungen der kreative Boden in der Schweiz so steinig ist? Fehlt uns ein Ken Livingstone? Was wäre, wenn charismatische Menschen wie Christoph Blocher sich statt für Ausgrenzung für kulturelle Dynamik stark machen würden, für Kreativität und Kunst. Oder noch besser, wenn eine breite Bewegung entstünde, die wie 1989 in Deutschland die Mauer zum Einsturz brachte.
Dann würde die Schweiz vielleicht zum Zentrum für Mode und Design statt nur gerade Produktionsstandort für erstklassige Qualitätstextilien. Dann wäre die Schweiz vielleicht ein internationaler Entwicklungsstandort für Werbung und würde im gleichen Atemzug genannt, wie London, Hamburg und New York. Dann hätten wir eine Filmindustrie, die international Zeichen setzen würde.
Ist dies möglich? Kein Zweifel, aber es braucht etwas Zeit und Ausdauer und Leute die sich dafür engagieren. Kultur und Kreativität darf nicht mehr nur das Anliegen einiger weniger Institutionen sein, wie der Kulturförderung. New-Ecology stellt sich in den Dienst einer Bewegung, bei der es darum geht, neue Energiequellen zu erschliessen. Und die grösste nachhaltige Energiequelle ist nun mal die Kreativität. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass wir die kulturelle Vielfalt nutzen, statt sie einzudämmen.
Wir haben uns einiges vorgenommen. Die Mauer muss weg – dafür engagieren wir uns. Dafür setzen wir uns ein.
Die Schweiz hat ebenfalls ein gewaltiges Potential an kultureller Vielfalt. Doch es ist nicht gelungen, dieses Potential wirkungsvoll in kreative Energie umzuwandeln und als Wirtschaftsfaktor zu nutzen. Die Schweiz steht für Perfektion, Pünktlichkeit, Sauberkeit, Fleiss, Sorgfalt, Geld. Diese Werte gelten geradezu als Bauplan für unsere Lebens- und Verhaltensweise. Sie bilden die Grundlage für Politik und Erziehung. Im Einklang und in Wechselwirkung damit ist unser Wirtschaftsgebilde entstanden; die Banken, die Maschinenindustrie, Pharmaunternehmen, Uhrenindustrie.
Woher kommt es, dass trotz der besten Talente und guter Voraussetzungen der kreative Boden in der Schweiz so steinig ist? Fehlt uns ein Ken Livingstone? Was wäre, wenn charismatische Menschen wie Christoph Blocher sich statt für Ausgrenzung für kulturelle Dynamik stark machen würden, für Kreativität und Kunst. Oder noch besser, wenn eine breite Bewegung entstünde, die wie 1989 in Deutschland die Mauer zum Einsturz brachte.
Dann würde die Schweiz vielleicht zum Zentrum für Mode und Design statt nur gerade Produktionsstandort für erstklassige Qualitätstextilien. Dann wäre die Schweiz vielleicht ein internationaler Entwicklungsstandort für Werbung und würde im gleichen Atemzug genannt, wie London, Hamburg und New York. Dann hätten wir eine Filmindustrie, die international Zeichen setzen würde.
Ist dies möglich? Kein Zweifel, aber es braucht etwas Zeit und Ausdauer und Leute die sich dafür engagieren. Kultur und Kreativität darf nicht mehr nur das Anliegen einiger weniger Institutionen sein, wie der Kulturförderung. New-Ecology stellt sich in den Dienst einer Bewegung, bei der es darum geht, neue Energiequellen zu erschliessen. Und die grösste nachhaltige Energiequelle ist nun mal die Kreativität. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass wir die kulturelle Vielfalt nutzen, statt sie einzudämmen.
Wir haben uns einiges vorgenommen. Die Mauer muss weg – dafür engagieren wir uns. Dafür setzen wir uns ein.




