Die Verwandlung von Geschichte in Dollars
(Quelle: new-ecology.blogspot.com)
Dass eine Verknüpfung zwischen Erbe und Zeitgeist wie Musik sein kann, etwas Magisches, ist in der Welt des Geldes am Offensichtlichsten. Die Vergangenheit, das Erbe kann in Franken und Dollar beziffert werden. Eine Louis Vuitton Tasche, die im Laden 3000 Dollar kostet, bringt dem Unternehmen 1500 Reingewinn. Hier findet eine wundersame Verwandlung von Geschichte in Dollars statt.
Dass eine Verknüpfung zwischen Erbe und Zeitgeist wie Musik sein kann, etwas Magisches, ist in der Welt des Geldes am Offensichtlichsten. Die Vergangenheit, das Erbe kann in Franken und Dollar beziffert werden. Eine Louis Vuitton Tasche, die im Laden 3000 Dollar kostet, bringt dem Unternehmen 1500 Reingewinn. Hier findet eine wundersame Verwandlung von Geschichte in Dollars statt.
Ich denke aber auch an die Uhrenmarke Patek Philippe, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft optimal vereinigt, an Lindt Schokolade mit ihrem historischen Maître Chocolatier und den neuen exotischen Aromen oder Hiltl die vegetarischen Restaurants, die man früher noch Wurzelbunker genannt hat und über die ihr frommer Chef Hiltl heute sagt: wir haben die hippsten Frauen bei uns und über 30 Vodkadrinks im Sortiment.
Wer dagegen einseitig auf den Zeitgeist setzt, gehört zu den Verlierern, zum Beispiel Nelly Wenger mit ihrer schiefgelaufenen Neupositionierung von Cailler im Jahre 2006 und viele Grossbanken, die ihre Werte über Bord geworfen und ihre Zukunft mit der Karte des Zeitgeistes verspekuliert haben.
Wir werden in eine Kultur hineingeboren mit klaren Wertevorstellungen, über Jahrhunderte geprägt und von Generation zu Generation weitergegeben. Die humanistische Tradition der Schweiz zum Beispiel. Ein Sinn für Gastfreundschaft, der sich durch das wilde Transitlandschweiz mit ihren Hospitzen gebildet hat und die Fähigkeit kreativ mit der Tatsache umzugehen, dass wir über keine natürlichen Ressourcen verfügen. Aus den Hospitzen hat sich eine moderne zukunftgerichtete Hotelbranche entwickelt. Aus kleinen Uhrenwerkstätten, moderne Manufakturen mit Milliarden Umsätzen.
Im persönlichen Bereich haben wir vielleicht die grössten Schwierigkeiten eine Balance zwischen Geschichte und Zeitgeist zu finden. Entweder wir pflegen einen absonderlichen Jugendkult, wo die Alten mit ihrer Erfahrung und Weisheit in die Ghettos verbannt werden und die Jugend alle Bühnen besetzt. Oder wir idealisieren die Vergangenheit, wie es die SVP tut, und fahren so mit dem Blick im Rückspiegel in die Zukunft.
Wri sprechen häufig vom Röstigraben. Aber es gibt aber noch einen zweiten Graben, einer der weniger sichtbar ist, aber deswegen nicht weniger existent ist; der Graben zwischen Geschichte und Zeitgeist. Mehr darüber im nächsten Blog.
Kurt Schmid, new-ecology.blogspot.com
Wer dagegen einseitig auf den Zeitgeist setzt, gehört zu den Verlierern, zum Beispiel Nelly Wenger mit ihrer schiefgelaufenen Neupositionierung von Cailler im Jahre 2006 und viele Grossbanken, die ihre Werte über Bord geworfen und ihre Zukunft mit der Karte des Zeitgeistes verspekuliert haben.
Wir werden in eine Kultur hineingeboren mit klaren Wertevorstellungen, über Jahrhunderte geprägt und von Generation zu Generation weitergegeben. Die humanistische Tradition der Schweiz zum Beispiel. Ein Sinn für Gastfreundschaft, der sich durch das wilde Transitlandschweiz mit ihren Hospitzen gebildet hat und die Fähigkeit kreativ mit der Tatsache umzugehen, dass wir über keine natürlichen Ressourcen verfügen. Aus den Hospitzen hat sich eine moderne zukunftgerichtete Hotelbranche entwickelt. Aus kleinen Uhrenwerkstätten, moderne Manufakturen mit Milliarden Umsätzen.
Im persönlichen Bereich haben wir vielleicht die grössten Schwierigkeiten eine Balance zwischen Geschichte und Zeitgeist zu finden. Entweder wir pflegen einen absonderlichen Jugendkult, wo die Alten mit ihrer Erfahrung und Weisheit in die Ghettos verbannt werden und die Jugend alle Bühnen besetzt. Oder wir idealisieren die Vergangenheit, wie es die SVP tut, und fahren so mit dem Blick im Rückspiegel in die Zukunft.
Wri sprechen häufig vom Röstigraben. Aber es gibt aber noch einen zweiten Graben, einer der weniger sichtbar ist, aber deswegen nicht weniger existent ist; der Graben zwischen Geschichte und Zeitgeist. Mehr darüber im nächsten Blog.
Kurt Schmid, new-ecology.blogspot.com




